Oliver
Kern
- Pressestimmen |
Gut
sind sie alle, die jungen Pianisten und Preisträger, die sich für
den achtteiligen Zyklus im Kammermusiksaal des Beethoven-Hauses
die 32 Klaviersonaten Ludwig van Beethovens aufgeteilt haben. Oliver
Kern ist jedoch besonders gut. Selten hört man bei einem Pianisten
aus dem Jahrgang 1970 ein derart ausgereiftes und abgeklärtes
Spiel wie bei diesem Schüler von Rudolf Buchbinder und Karl-Heinz
Kämmerling. Kerns Stärken: die glückliche Verbindung
von glasklarer Phrasierung und samtweichem Anschlag, eine exquisite
Piano-Kultur sowie ein enormes Repertoire an fein abgestuften Klangfarben.
Bonner Generalanzeiger (Gunild Lohmann), 19 September 2002 |
Bei
dem noch nicht ganz dreißig Jahre alten Oliver Kern, der in diesem
Jahr den ARD-Wettbewerb für Klavier mit Auszeichnung abschloss,
scheint der Weg für weitere Erfolge vorgezeichnet zu sein. Bei
seinem Klavierabend im Kaisersaal beeindruckte der Pianist nicht nur
durch eine sichere Technik, sondern vor allem durch eine überzeugende
Eigengestaltung der vorgetragenen Werke. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 30 November 1999 |
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Kontrastreichtum
zum Stilprinzip erhoben ... Mag die Beethovensche Fantasie auch ein
kompositorisches Fragment sein, unter Kerns Händen war sie ein
sensitives Erlebnis. ... gewaltiger wohlverdienter Applaus, den Oliver
Kern mit einer furiosen Chopin-Etüde ... erwiderte. Süddeutsche Zeitung (Evelyn Vogel), 23 Januar 2000 |
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„Die
stillsten Momente des Festivals – Classix: Mit Spannkraft und
Poesie gestaltet Pianist Oliver Kern den Brahms-Zyklus“ Vier Abende also hat der Pianist sein Brahms-Verständnis bereits dargelegt. Wird’s langsam langweilig? Überhaupt nicht. …Mit gleichsam fesselnder Energie, Spannkraft, Sicherheit widmet er sich auch den kleineren Hinterlassenschaften des Komponisten. Anders: seine Abende haben sich zu einem Kern-Stück des Festivals entwickelt. ... So sachte wie möglich ließ er die letzten Töne des Intermezzos verklingen – und kein Mucks im Publikum störte diese Momente, die unbedingt zu den stillsten, suggestivsten des ganzen Festivals gehören dürften. Braunschweiger Zeitung (Harald Likus), 23. Mai 2003 |
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“Junger
Pianist entfacht wahren Beifallssturm” Als 1859 Johannes Brahms’ 1. Klavierkonzert im Gewandhaus zum ersten Mal erklang, rührte sich danach keine Hand zum Applaus. Am Mittwochabend im Neuberinhaus beim Sinfoniekonzert der Vogtland Philharmonie brach nach dem letzten Ton des Stücks ein Beifallssturm ohnegleichen los. Der Sturm ging vor allem auch auf Rechnung des jungen Pianisten Oliver Kern, der ein ganz besonderer Typ von Virtuosen ist. Kern erschließt das gewichtige, vielfältige musikalische Traditionen in sich aufnehmende Werk über eine frappierende Spieltechnik. Der diffizile Part des d-moll-Konzertes klingt bei Kern jedenfalls geradezu verdächtig leicht, er hat klarste Konturen, kennt kein dunkles Ungefähr oder wildes Aufbrausen, ist voller Esprit und sprühenden Frohsinns und dennoch – was für ein schönes Rätsel – bleibt die Musik zutiefst romantisch, gibt unserem Gemüt alles, wovon es träumt, ist voll und ganz Brahms. Reichenbacher Zeitung (Volker Müller), 8. November 2002 |
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Kern
let the natural beauty be effortlessly absorbed by his attentive audience.
Stylistically, he knew just to do with his scores. Kern played pure
music. The Salt Lake Tribune (Jeff Manookian), Juni 1998 |
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Il
giovane tedesco incanta il Teatro La Fenice Corriere Adriatico (Stefania Giovanetti), 13. September 1997 |
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Schumanns
„Davidsbündlertänze“ sind ganz eindeutig sein
Terrain. Bei den kleinen Stücken kann Oliver Kern seinen eindrucksvollen
Reichtum an Nuancen, Facetten und Farben ausspielen. Subtil und präzise,
aber dennoch beseelt und temperamentvoll. Süddeutsche Zeitung (Jan Björn Potthast), 8. März 1999 |
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Auf
eine reiche internationale Konzerterfahrung aufbauend und mit vielen
wichtigen Preisen ausgezeichnet, erfreute dieser 29jährige Pianist
der Sonderklasse im Andechser Bibliothekssaal sein Publikum mit einem
Konzertprogramm höchsten Anspruchs. In jeder Phase dieses gewaltigen
Spannungsbogens gelang es dem Künstler, musikalische Interpretation
und Raumerlebnis zu einer Einheit verschmelzen zu lassen. Starnberger Merkur (Alfred Leclaire), 8. März 1999 |
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Oliver
Kern ist ein Lyriker am Klavier. ... Wie sehr seine Stärken im
Klangsinnlichen liegen, erfuhr man eindeutig in der 4. Sonate von Alexander
Skrjabin. ... Wie sich im Andante die Terzen oben und unten riefen,
wie sich im Intermezzo ein versonnener bis unheimlicher Trauermarsch
entwickelte, gehörte zu den eindringlichsten, weil intimsten Augenblicken.
... Münstersche Zeitung (Sebastian Loskant), 22. Mai 2000 |
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Delikate
Kunst auf den Tasten... der Pianist aus Schwäbisch Gmünd demonstriert
Überlegenheit auch gegenüber einem derart komplexen Œuvre.
Vor allem beherrscht er die Kunst, die zum Teil massigen Strukturen
klanglich zu bändigen ... Behutsam und "mit innigster Empfindung"
modelliert Kern den liedhaften Schwung des 1. Satzes ... Neue Osnabrücker Zeitung, 23. Mai 2000 |
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